monday
ersteinmal hiess es um 6:30 uhr aufstehen- unmenschlich...dann haben wir das haus geputzt wegen einer anstehenden inspektion, haben unseren zeitplan um zwei stunden ca. verfehlt *g* aber wie immer "no worries" schliesslich sind wir ja im urlaub und nicht auf der flucht! dann noch ein paar besorgungen getaetigt, u.a. echte nuetzliche blundstones, sockprotectors und einen original australian hat...also wenn das mal nicht cool ist *g* erste station war also kuranda, wo ich stolze besitzerin dieser stylischen kopfbedeckung wurde, danach fuehrte uns beasty (unser 4 wheel drive) nach mareeba. dort haben wir einen kleinen zwischenstopp bei einer coffe farm, einem aeusserst suessen familienbetrieb, alles handarbeit, kaum maschinen, gemacht. wie soll es auch anders sein, haben wir dort gleich mal einen deutschen getroffen- wie klein die welt doch ist! vollgepumpt mit koffein hatte ich anschliessend meinen ersten kontakt mit einer australian dirt road. dort hiess es dann ersteinmal fenster zu, denn wie im film, sind wir mit einer staubwolke hinter uns durch den busch gebraust. ohne klimaanlage, bzw mit nichtfunktionierender, war dieser zustand anfangs etwas gewoehnungsbeduerftig aber in keinster weise schlimm *schwitz* 40 kilometer mussten wir mit minimum 70 km/h absolvieren, denn die rillen auf dem weg stellen andernfalls ein kleines problemchen dar. faehrt man naemlich langsamer kann das scheppern und das geratter richtig unbequem werden. allerdings muss man bei "hoeheren" geschwindigkeiten aehnlich wie auf schotter ziemlich aufpassen mit ruckartigen bewegungen oder bremsen, da die reifen nur die "spitzen"der rillen beruehren...unsere beasty ist zwar alt aber dennoch- bis jetzt- immer zuverlaessig und hat mich gut die ersten meter im linksverkehr begleitet....ausserdem, ich hatte doch schon immer ein fable fuer alte autos, freiwillig oder unfreiwillig- das sei jetzt mal dahingestellt *raeusper* thornborough und kingsborough waren um 1880 mit 10 000 einwohnern schon
relativ gut belebt, doch jetzt gleicht diese staette mit gerade noch 6 menschenseelen eher einer geister"stadt", wobei die ganzen alten haeuser irgendwie abhanden kommen mussten.... das haus von oak ("eik") war eine echte oase inmitten des buschs.
schon unglaublich, da faehrt man ewig durch den staub und letztendlich kommt man an ein selbst gebautes steinhaus mit palmen, einem kleinen fluss, viel gruen, wasserspeicher fuer die trockenzeiten, sanitaeren anlagen, und hat im prinzip alles was man zum leben braucht!
das war die aussicht in die eine richtung

und das bekam man zu sehen, wenn man sich in richtung trocken-
landschaft gedreht hat
...und das soweit das auge reicht
solche farben mitten im outback *staun*
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